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,Werde Zweitzeugin oder Zweitzeuge‘: Eine interaktive Ausstellung gegen das Vergessen

Gruppenfoto mit sechs Personen zu der Ausstellung "Werde Zweitzeugin oder Zweitzeuge".
Diana Finkele (Leitung Grafschafter Museum), Judith Manusch (Bildungsreferentin Zweitzeugen e.V.), Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Stadt Kamp-Lintfort), Yvonne Frericks (Mediatheksleitung), Wiebke Böggering (Fachstelle für Demokratie), Heinrich Heselmann (stellvertretender Landrat des Kreises Wesel) (v.l.). (Foto: pst)

Engagement gegen jede Form der Diskriminierung: Die Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers brachte im Rahmen des Landesprogramms ,NRWeltoffen‘ im Kreis Wesel die Wanderausstellung ,Werde Zweitzeugin oder Zweitzeuge‘ des Zweitzeugen e.V.  in die Mediathek Kamp-Lintfort (Freiherr-vom-Stein-Straße 26). 

Diese sensibilisiert junge Menschen ab 12 Jahren für die (Über-)Lebensgeschichten von Holocaust-Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und regt zum Engagement gegen Antisemitismus und Diskriminierung an und ermutigt dazu, Verantwortung für unsere Gegenwart und Zukunft zu übernehmen. Zusätzlich wird ein vielfältiges, kostenfreies Begleitprogramm mit Workshops, Lesungen und Veranstaltungen für Schulklassen, Jugendgruppen und Erwachsene angeboten. Auch Schulen aus den Nachbarkommunen sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen.

Ein Konzept, das über reine Wissensvermittlung hinausgeht

„Diese Ausstellung zeigt Handlungsmöglichkeiten auf und motiviert zu weiterem Engagement im Hier und Jetzt“, sagte Wiebke Böggering von der Fachstelle für Demokratie, die das Landesprograms „NRWeltoffen“ im Kreis Wesel koordiniert. „Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit und zur Sensibilisierung gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung.“ 

Nach der Ausstellungseröffnung am 17. Februar gab Judith Manusch, Bildungsreferentin von Zweitzeugen e.V., kurze Einblicke in die Geschichte des Vereins und führte die geladenen Gäste, darunter auch Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt (Stadt Kamp-Lintfort) und der stellvertretende Landrat des Kreises Wesel Heinrich Heselmann, durch die Ausstellung.

Die Veranstaltung wird umgesetzt und gefördert durch die Fachstelle für Demokratie der Stadt Moers im Auftrag des Kreises Wesel im Rahmen des Landesprogramms ,NRWeltoffen‘ des Landesministeriums für Kultur und Wissenschaft. In weiterer Zusammenarbeit mit der Systemberatung Extremismusprävention der Regionalen Schulberatung des Kreises Wesel sowie in Kooperation mit der Mediathek Kamp-Lintfort und dem Grafschafter Museum im Moerser Schloss.

Bis Sonntag, 30. März, kann die Ausstellung während der regulären Öffnungszeiten der Mediathek besucht werden: montags und freitags von 14:30 bis 18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr bzw. von 14:30 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 13 Uhr und sonntags von 13 bis 18 Uhr. Mittwochs bleibt die Mediathek geschlossen.

Weitere Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm finden sich auf der Website www.zweitzeugen.de/news/ausstellung-in-kamp-lintfort. Anmeldungen sind unter a.olek@zweitzeugen.de möglich.
 

  • Zweitzeugen-Workshops für Schulklassen
    Es gibt noch freie Termine am 26. Februar (Mittwoch), 11. März (Dienstag) 12. März (Mittwoch) und 19. März (Mittwoch) jeweils von 10-13 Uhr.
  • Vortrag und Gespräch mit Paul Glaser am 12. März (Mittwoch), 18-20 Uhr (Erwachsene), 13. März (Donnerstag), 9-11 Uhr (Schülerinnen und Schüler)
  • Online-Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler zu Chava Wolf im Kontext von Traumabewältigung am 26. März (Mittwoch), 10-12 Uhr
  • Lesung zu Leon Weintraub am 27. März (Donnerstag) 16.30-18 Uhr (wichtig: Anmeldung bis 13. März)